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Formicarienbau

Formicarienbau / typen Anlagenbau

Name: Lasius niger (schwarze Wegameise)
Heimat: Europa
Kaste: Monogyn
Aussehen der Königin: ca. 10 mm schwarz, grosses kräftiges Tier
Aussehen der Arbeiterin: 3 - 5 mm klein, schwarz glänzend 
Nestbau: Niestet gerne unter Steinen oder morschem Holzstämmen
Nahrung: Honigwasser, kleine Insekten usw.
Temperatur: Normale Aussentemperatur, hält Winterruhe von Oktober bis März
Luftfeuchtigkeit: Normales Klima
Formicarien: Ameisenfarm mit angeschlossener Arena, Becken, Insel, Y-Tong, Kork
Durchgang: 8-10 mm ausreichend
Plattenabstand 8-10 mm ausreichend
Bodenbeschaffenheit: Sand / Lehm Mischung oder Gips
Bepflanzung: Keine oder man möchte, dass sie Blattläuse melken sollen. 
Formicarienzubehör: keines
Haltungsklasse: Sehr einfach ( perfekt für Einsteiger ! )

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Weitere Informationen für euch :

Lasius niger ist ist wohl die aller bekannteste Ameisenart unter den Deutschen Ameisenhaltern.

Diese Ameisenart kommt extrem häufig in Städten, Wäldern oder auch Feldwegen vor. Wer sich also entscheiden sollte, eine solche Königin zu erwerben, könnte auch einfach bis auf den nächsten Schwarmflug ( ca. Anfang Juli bis Ende August ) der Ameisen warten und sich dort einfach eine Königin selber einfangen.

Die allgemeine Haltung dieser Ameisenart ist wirklich sehr einfach und daher ideal für jeden Einsteiger geeignet, der in die faszinierende Welt der Ameisenhaltung “ eintauchen “ möchte.

Viele Einsteiger glauben, dass auch die Lasius niger einen “ Mini - Nebler “ , Heizfolien sowie Wärmestrahler zur Haltung zwingend benötigen. Dies ist alles nicht nötig !! Die Ameisen benötigen in zur guten Haltung selber die normale Luftfeuchtigkeit, wie sie in jedem Zimmer herrscht sowie eine normale Zimmertemperaturen. Sie sind so robust, das gemacht Anfängerfehler verziehen werden. Sie leben gerne in einer Farm mit Sand / Lehmmischung oder auch in einem normalen, selber bearbeitetem Y-Tongstein oder auch selber gegossenem Gipsnest. Es muss nur einigermaßen feucht gehalten werden, damit die Ameisen eben das Gefühl haben, unter der Erde zu leben.

Oft wird in Foren oder auch den Shops geschrieben, dass “ Rote Folie “ den Ameisen ein Gefühl verleihen soll, “ unter der Erde zu leben “, da die Ameisen “ angeblich “ rotes Licht nicht sehen können und daher das eben das Gefühl haben sollen, im dunkeln zu sitzen ! Ich finde es einfach nur falsch !

Gibt man einer Kolonie in einer Farm mit einer San / Lehmmischung, zwei Möglichkeiten zu wählen ... zwischen einer roten Folie und einer schwarzen Lichtundurchlässigen Folie, so werden die Ameisen sich sicherlich hinter der schwarzen Folie eingraben. Daher kann man nicht genau sagen, dass die rote Folie den Ameisen das Gefühl vermittelt im dunkeln zu sitzen.

In meinen eigenden Haltungen ist mir aufgefallen, dass ganz normale Alufolie ( die extrem günstig und einfacher zubearbeiten “ ist, wie diverse Folien aus den Shops ), die den Nestbereich oder auch ganze Farmen kostengünstig und “ Naturnahe “ komplett abdunkeln. Auch ist die Installation der Alufolie immer schneller als z.B. selbstklebende Folie. Mein Rat daher, nehmt einfach Alufolie, immer da, immer günstig, immer dunkel. Bedenkt aber auch bitte hier, dass sich in Punkto Folie wieder die Geister scheiden und jeder Ameisenhalter es ein wenig anders empfindet oder letztendlich auch anderes macht !

Die Fütterung ist mit kleinen Insekten wie Mücken oder Fruchtfliegen zu beginn einer Haltung wirklich vollkommen ausreichend. Honig in den Shops zu kaufen ist absolut NICHT nötig ! Jeder Haushalt führt normalerweise etwas Honig. Ich muss aber sagen, dass Honigwasser oder Honig pur sicherlich mehr Inhaltsstoffe hat wie Zuckerwasser, dennoch mögen die Ameisen Zuckerwasser einfach lieber ! Ich muss an dieser Stelle wohl ehrlich sagen, dass ich gar kein Honigwasser verfüttere und meine Ameisen leben immer noch und entwickeln sich prächtig.

Gefahren des Futters : Wenn ich kleinen Ameisen wie in diesem Fall der Lasius niger einen Tropfen Zuckerwasser auf einem Stückchen Alufolie zu fressen anbot, habe ich nie Probleme gehabt oder diese beobachten können. Verfütterte ich doch einen Tropfen Honigwasser auf einem Stückchen Alufolie, sind regelmäßig Ameisen darin ertrunken. Ob die Oberflächenspannung der “ Nahrung “ etwas damit zu tun haben könnte, kann ich nicht sagen, nur wollte ich dies hier einfach einmal schreiben, dass es eben vorkommen könnte, das Arbeiterinnen sterben.

Die Entwicklung einer Kolonie der Lasius niger läuft fast immer gleich ab. Gehe ich davon aus, dass eine Kolonie aus einem Schwarmflug des Vorjahres gekauft oder gefangen worden ist. Sollte diese Königin bereits zu Beginn der ersten ihr anstehenden Winterruhe ihre ersten Arbeiterinnen ( Erstarbeiterinnen werden auch Pygmäen genannt ! ) hervorgebracht haben. Nach dieser Winterruhe, kommt es immer auf mehrere Faktoren an an, wie sich die Kolonie entwickelt. Bei viel Ruhe ( dazu gehören z.B. keine Musik in der nähe des Nestes , keine Vibrationen an dem Aufstellorts des Nestes, keine Fotos mit Blitz in den Nestbereich usw. ), gutem Futter und regelmäßiger Pflege der Anlage, kann eine Kolonie recht schnell wachsen und beschert dem Halter so einen ordentlichenWuselfaktor “ im Formicarium.

 

Hier geht es zum

Haltebericht der Lasius niger

Video 2

Video 3