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Pheidole pallidula

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Formicarienbau / typen Anlagenbau

Name: Pheidole pallidula
Heimat: Südeuropa
Kaste: Monogyn
Aussehen der Königin: 6 - 8 mm ; Gelb, Rotbraun bis Schwarz ( Oft Unterschiedlich )
Aussehen der Arbeiterin: 1,5 - 2,5 mm ; Gelb, Rotbraun bis Schwarz ( Oft Unterschiedlich) Aussehen der Soldaten: 3 - 5 mm ; Gelb, Rotbraun bis Schwarz ( Oft Unterschiedlich)
Nestbau: In einem Erdnest unter Steinen
Nahrung: Honigwasser, kleine Insekten usw.
Temperatur: 26°C für Soldaten, Winterruhe muss nicht sein ungeheiztes Zimmer reicht
Luftfeuchtigkeit: Trockenes Klima ; Nest MUSS aber feucht gehalten werden !
Formicarien: Ameisenfarm mit angeschlossener Arena, Y-Tong
Durchgang: 8 - 10 mm ausreichend
Plattenabstand 12 - 18 mm ausreichend
Bodenbeschaffenheit: Sand / Lehm Mischung oder Gips
Bepflanzung: Muss nicht sein 
Formicarienzubehör: Wärmelampe, Lampe
Haltungsklasse: Einfach - Mittel

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Weitere Informationen für euch :

Pheidole pallidula ist eine Südeuropäische Ameisenart ,( Spanien ) die es gerne Trocken mag. Wobei man aber ausdrücklich sagen muss, dass das Nest auf jeden fall FEUCHT ( nicht Nass ) sein MUSS. Wie ihr sicherlich schon richtig gelesen habt, hat diese Ameisenart eine Besonderheit:

Die Pheidole pallidula ist Art, die eine richtige Soldatenkaste hervorbringen kann. Viele Kenner und Nichtkenner sagen oft, das es auch andere Ameisenarten wie z.B. die Camponotus ligniperda gibt, die eine “ Soldatenkaste “ haben. Es mag zwar so aussehen, aber dem ist nicht so. Die größe der Ameisen an sich, muss nicht sagen, dass es ein Soldat ist ( Stichwort : Majorsarbeiterin ) ! Hier rechts zu sehen ist eine dieser Soldaten, wo man auch sehr schön den extremen Größenunterschied zu einer normalen Arbeiterin sehen kann.

Die Ameisen haben noch eine Besonderheit. Diese ist für Halter /innen aber ein nicht so schönes Thema wie die Soldatenkaste. Die Tiere haben eine sehr kleinen Körperbau und sind nebenbei noch wirklich sehr gute Kletterer. Daher muss man für einen angemessenen Ausbruchschutz achten !. PTFE + ein Glas oder Acryldeckel, ist bei dieser Art schon fast ein Muss. Einen Wassergraben kann ich hier nicht für gut heißen. Die Ameisen würden eben wegen ihrer “ Größe “ schnell ertrinken.

Die Fütterung gestaltet sich bei Pheidole pallidula Kolonien anders als bei etwas größeren “ einheimischen “ Ameisenarten schwieriger. Zucker-, Honigwasser wird nicht oft genommen ist aber für die Entwicklung der gesamten Kolonie ein absolutes muss. Dafür wird überwiegend Eiweißnahrung genommen wie kleine Fliegen, Mehlwurmstücke oder kleinen Heimchen. Diese sollten nach Möglichkeit kleingeschnitten werden, wobei man hier sagen kann, dass die Stücke nach Koloniengröße angepasst werden können. Die Ameisen ziehen dann mit recht vielen Arbeiterinnen sowie Soldaten die Brocken in ihr Nest.

Die Soldaten werden bei der Zerkleinerung von Futtertieren herbeigerufen und schaffen wirklich so einiges weg. Sicherlich habt ihr schon einmal gelesen, das exotische Soldaten verschiedener Ameisenarten das Futter festhalten und zerteilen aber nicht die Nahrung selber aufnehmen können. Das ist bei diesen Ameisen nicht der Fall, die Soldaten können selber Nahrung aufnehmen und diese auch weitergeben ( Stichwort : Kollektivmagen ).

Eine sehr wichtige Sache bei der Haltung ist die Temperatur. Bei 25 °C - 26°C entwickeln sich die Soldaten. Daher sollte man schon eine Wärmequelle für sie parat stellen. Bei normaler Zimmertemperatur würde ich sie daher nicht halten. Die Winterruhe kann z.B. in einem ungeheiztem Zimmer stattfinden, wobei oft zu lesen ist, das die Pheidole pallidula keine Winterruhe benötigt. Aber eine kleine Ruhephase schadet ihnen sicherlich nicht.

Kleine Heizfolien mit wenig Leistung sind für eine Punktuelle Wärmequelle innerhalb des Nestes von Vorteil, doch sollte man nicht ein Glas oder Kunstoff RG mit einer Heizfolie bestücken, da ein Hitzestau die Ameisen töten könnte. Besser warten, bis die Kolonie die Größe erreicht hat, wo man sie z.B. in ein Apartment - Formicarium umsetzten kann. Dort sind Heizfolien eine sehr gute Ergänzung !

Die Ameisen haben eine nicht all zu hohe Lebenserwartungdauer ! Daher sterben recht viele Arbeiterinnen und oft dankt man, dass die Ameisen krank oder auch einfach von einem selber nicht richtig gehalten werden. Das ist in vielen Haltung schlichtweg falsch.!

Die Ameisen starben bei mir auch sehr zahlreich, produzierten aber so viele Nachkommen, dass die Kolonie immer weiter wuchs ! Nachdem ich Körner oder auch Samen als weitere Futterergänzung anbot, ging die Sterberate zwar für wenige Wochen gegen Null, doch starben etwas später immer noch recht viele Arbeiterinnen !

Daher, macht euch zwar Sorgen und gebt nie auf einen Weg zu finden die Sterberate der Ameisen auf “ Null “ zu bringen. Nur Sucht die Fehler nicht so intensiv, dass ihr denken müsst, ihr selber könntet die Ameisen nicht Artgerecht halten und überlegt dann die Kolonie abzugeben.

Sollte ich einen Weg finden, Die Sterberate weiter zu senken, werdet ihr es hier als erstes erfahren. Solltet ihr aber einen Weg gefunden haben, schickt mir bitte eine Mail oder schreibt mir etwas in mein Gästebuch, darüber würde ich mich sehr freuen !

Hier geht es zum

Haltebericht der Pheidole pallidula

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